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Infotainment: Alles rund um ABS,PLA,PETG Filamante

Wozu verwendet man Filament und was ist das eigentlich?

Als Filament bezeichnet man den Werkstoff, den man in 3D-Druckern verarbeitet um Objekte drucken zu können. Hierzu zieht der 3D-Drucker das Filament ein, um es anschließend zu erhitzen. Ist das Filament erhitzt kann der 3D-Drucker dem Filament, durch das Drücken durch eine Düse auf eine Druckplatte, eine neue Form geben.


Auf was muss ich beim Kauf eines Filaments achten?
Zuerst gilt es die Angaben des Herstellers Ihres 3D-Druckers zu beachten. Beim Kauf eines Filaments sollten Sie hauptschlich den Angaben des Materialtyps, des Durchmesser und der Farbe Beachtung schenken.
Sollten Sie unsicher sein, für welches Filament Sie sich entscheiden sollen, dann zögern Sie bitte nicht uns zu fragen, wir helfen Ihnen gerne bei der Wahl des richtigen Filaments für Ihren 3D-Drucker.


Welches Material ist das richtige?
Wenn Ihr 3D-Drucker alle Materialen verarbeiten kann, können Sie sich frei nach Ihren Wünschen für einen der Materialtypen entscheiden.
Die gängigsten Materialien für das Drucken mit 3D-Druckern sind Filamente aus ABS und aus PLA. ABS steht hier für die Bezeichnung des Acrylinit-Butadien-Styrol, hier handelt es sich im Gegensatz zu PLA um einen etwas stabileren und vor allem hitzebeständigeren Werkstoff.
Die Bezeichnung PLA steht für Polyactic acis, zu Deutsch auch als Polymilchsäure bekannt, und bezeichnet einen rein natürlichen Werkstoff. Dieser wird meistens aus pflanzlichen Rohstoffen, wie beispielsweise Maisstärke, hergestellt und ist in der Weiterverarbeitung leichter zu handhaben ist als das ABS.


Wie erkennt man den Unterschied zwischen ABS Filamenten und PLA Filamenten?
Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten herauszufinden welches Material Sie in Händen halten.
Aber hier sollten Sie beim Testen Vorsicht walten lassen, die Durchführung unterliegt Ihrer eigenen Verantwortung:Nutzen sie ein Feuerzeug um Ihr Filament anzubrennen. Aber Achtung! ABS Filament brennt sehr schnell, während es schwarz qualmt und stark nach Plastik stinkt. PLA lässt sich dahingegen nur schwer entzünden, es raucht weniger und riecht eher süßlich. Tauchen Sie Ihr Filament in kochendes Wasser, bei ABS wird keine Veränderung eintreten während PLA Filament sich wie eine Spaghetti verhält und nach kurzer Zeit im heißen Wasser seine Form verliert.


Weiße Risse im ABS Filament – ist das normal?
Die weißen Stellen sind bei ABS Filamenten normal. Diese entstehen durch das Biegen des Materials, je enger das Filament aufgerollt ist, desto wahrscheinlicher sind solche „Weißbruchstellen“. Dies können Sie auch beobachten wenn Sie das Filament mit Ihren Fingern etwas biegen.
Der Weißbruch hat aber keine Auswirkungen auf Ihren Ausdruck und wird hinterher nicht mehr zu sehen sein, dieser verschwindet beim Einschmelzen gänzlich.


Wieso entstehen unangenehme Gerüche beim Drucken mit ABS-Filamenten?

Dass es beim Drucken mit ABS-Filamenten „stinkt“ ist ganz normal. Das Acrylnitril-Butadien-Styrol wird für die Verarbeitung in einem 3D-Drucker erhitzt, hierbei schmilzt das Material und es entstehen die unangenehmen Gerüche.
Ihrer Gesundheit zuliebe sollten sie beim Verwenden von ABS-Filament regelmäßig lüften und bestenfalls den Raum verlassen solange Ihr Drucker druckt.


Welche Filament-Größe ist optimal zum Drucken mit 3D-Druckern?
Die Größe des Filaments wird bestimmt durch seinen Durchmesser, diesen gibt es in den beiden Größen 1.75 mm und 3 mm.
Grundsätzlich sind beide Durchmesser gleichermaßen geeignet, allerdings sollten Sie auch hier wieder die Angaben des Herstellers Ihres 3D-Druckers beachten.


Ist das 1.75 mm oder 3 mm starke Filament besser zum Drucken geeignet?
Das 3 mm starke Filament stellte in den vergangenen Jahren die Standard-Stärke dar, da die damals herkömmlichen 3D-Drucker lediglich diese Größe verarbeiteten.
Auch heute noch ist diese Stärke weit verbreitet, dennoch kann man der neuen Stärke von 1.75 mm mehr Vorteile zusprechen.
Zum einem lässt sich das etwas dünnere Material schneller verarbeiten, da der 3D-Drucker eine geringere Dauer zum Erhitzen des Materials benötigt. Zudem hat es den Vorteil, dass weniger Druck aufgewendet werden muss, um das Material aus dem Drucker durch eine Düse zu drücken, was wiederum die Bauteile Ihres 3D-Druckers schont. Auch ist der Materialvorschub präziser einstellbar und durch den geringeren Durchmesser ist das 1.75 mm Filament flexibler und beweglicher.
Das 3 mm Filament hat dagegen den Vorteil in mehreren Varianten zur Verfügung zu stehen, was der höheren Verbreitung zuzuschreiben ist.
Somit sollten Sie erst die Wahl treffen, welches Filament sich am besten für Ihre Vorhaben eignet, bevor Sie sich für einen 3D-Drucker entscheiden.


Wieso haben 3 mm Filamente einen Durchmesser von 2.85 mm?
Hier hat sich eine veraltete Bezeichnung durchgesetzt. 3 mm Filamente haben heute im Regelfall einen Durchmesser von 2.85 mm, wurden früher aber tatsächlich mit 3 mm Durchmesser hergestellt. Die Maße wurden nach und nach durch den neuen Standard von 2.85 ersetzt, die Bezeichnung von 3 mm ist allerdings geblieben.


Kann der Ultimaker 2 das Filament verarbeiten?
Das von uns angebotene Filament mit einer Stärke von 3 mm passt in Ihren Ultimaker 2. Der Durchmesser bei Filamenten mit einer Bezeichnung von 3 mm beträgt in der Regel 2.85 mm und liegt somit immer unter den angegebenen 3 mm.


Wie hoch sind die Kosten für einen 3D-Drucker?
Durch die vielen Vorteile die 3D-Drucker bieten, erfreuen sie sich immer größer werdender Beliebtheit bei Menschen aller Art. Durch die stetig fortschreitende Verbreitung des 3D-Drucks werden auch die Gräte hierfür immer günstiger.
Je nach dem für welche Zwecke Sie Ihren 3D-Drucker nutzen wollen, sollten Sie auf die Qualität und Langlebigkeit des Gerätes achten. Günstige Einsteigermodelle gibt es bereits ab 500€, Spitzenmodelle für den semiprofessionellen Gebrauch beginnen etwa bei 2.500€. Allerdings wird sich das Preissegment in den kommenden Jahren noch nach unten hin korrigieren, mit steigenden Verkaufszahlen sinken die Preise.


Für was kann ich einen 3D-Drucker verwenden?
Mit einem 3D-Druck haben Sie nahezu unendlich viele Möglichkeiten. Alles was bisher noch in mühevoller Handarbeit gefertigt werden musste kann nun mittels 3D-Drucker gefertigt werden.
Sie sparen nicht nur Zeit sondern können mühelos, schnell und kostengünstig vielerlei Modelle und Teile herstellen.


ABS, die Abkürzung für Acrylnitril-Butadien-Styrol , ist ein amorphen Thermoplast, der sich durch hohe Festigkeitswerte, gute Medienbeständigkeit, hohe Härte und gute Kratzfestigkeit auszeichnet.  ABS-Filament wird bei deutlich höheren Extruder-Düsen-Temperaturen verarbeitet als PLA-Filament, denn es schmilzt erst bei 210°-240 °C.  ABS-Filament erfordert außerdem ein beheiztes Druckbett, d.h. eine mit Heizbett ausgestattete Druckplattform, diese sollte auf 100°-130°C beheizt werden


PETG Polyethylenterephthalat (kurz PETG) ist ein thermoplastischer Kunststoff, der den meisten Menschen in Form der PET-Flaschen bekannt ist. PETG Filament ist ein mit Glykol modifiziertes PET, das sich durch seine besonders hohe Transparenz und niedrige Viskosität auszeichnet.

PETG (auch Polyethylenterephthalat, kurz PET) ist ein thermoplastischer Kunststoff und eine geringfügig modifizierte Version von PET.
Diese Modifikation wird durch die Zugabe eines zweiten Glycols während der Polymerisation erreicht.
Dies bewirkt, dass das Material eine niedrigere Schmelztemperatur benötigt und dem Risiko der Kristallisation vorgebeugt wird.
Außerdem führt diese Modifikation zu einem klaren optischen Druckergebnis, einer hohen Layerhaftung sowie einer erhöhten Schlagfestigkeit.
Diese Faktoren garantieren eine einfache Handhabung von PETG im 3D-Druck.
Der Kunststoff PETG ist UV- und temperaturbeständig und lässt sich, sobald er abgekühlt ist, einfach von der Druckplatte lösen.

PETG zeichnet sich vor allem durch sein herausragendes Niedrigtemperaturverhalten aus.
Der Kunststoff ist dafür bekannt, kaum anfällig für das so genannte Warping zu sein.

Eigenschaften von PETG im Überblick:

  • Lebensmittelecht
  • Optimale mechanische Eigenschaften
  • Sehr hohe Schlagfestigkeit
  • Sehr gute Chemikalienbeständigkeit
  • Schwer entflammbar
  • Sehr geringe Wasseraufnahme
  • Drucktemperatur liegen zwischen 200°C – 230°C

    PLA steht für polylactic acid (=Polymilchsäure) und beschreibt ein sogenanntes Biopolymer, d.h. einen biologisch abbaubaren Kunststoff, welcher aus nachwachsenden Rohstoffen wie Maisstärke oder Zuckerrohr hergestellt wird. Verarbeitet wird PLA-Filament bei Extruder-Düsen-Temperaturen von 180°-210 °C, ein Heizbett ist zwar – im Gegensatz zu ABS-Filament – beim 3D-Drucken mit PLA-Filament nicht zwingend nötig, zwecks verbesserter Druckbett-Haftung wird jedoch ein mit 50° bis 70°C beheiztes Druckbett empfohlen.


    HIPS (=High Impact PolyStyrene), ein hochschlagfestes (=High Impact) Polystyrol und  FlexibleRubber, ein ein thermoplastisches Elastomer, mit ähnlichen Eigenschaften wie Gummi.Filament findet vor allem für Stützstrukturen Verwendung, da es nach dem Drucken mit D-Limonen leicht aufzulösen ist, welches das eigentliche 3D-Druck-Objekt nicht angreifen.


    FlexibleRubber – Filament eignet sich hervorragend für elastische, dabei  jedoch zugleich robuste 3D-Druck-Objekte , wie etwa Armbänder oder Handycover. Neben dem 3D-Druck-Filament bieten wir von NuNus für Ihren 3D-Drucker auch Extruder-Düsen, Heizbetten, Heizpatronen, Netzteile, sowie Polyimid-Klebeband. Polyimid-Klebeband dient einer verbesserten Anhaftung der 3D-Druck-Objekte am Druckbett, wobei Kapton Tape üblicherweise für ABS-Drucke, Blue masking tape dagegen für PLA-Drucke Verwendung findet.

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